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Quran
Wichtiger Hinweis:
Ayaat ulQuran müssen im Kontext im Quran und mit Tafsir studiert werden.


17.11. Der Mensch ruft (zu Allah) um das Schlechte, wie er um das Gute ruft; der Mensch ist ja stets voreilig.

[ alIsra':11 ]


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Alle Suren anzeigen | Yusuf | 11-20 von 111 Ayaat, Seite 2/12

 

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Medina-Musshaf Seite 236

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Ibn Kathir Tabari Jalalain Qurtubi

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Ibn Kathir (NEU!) Jalalain ibn Abbas



12.11. Qaluu ya abana malaka la ta/manna AAala yuusufa wa-innalahu lanasihuuna

12.11. They said: O our father! Why wilt thou not trust us with Joseph, when lo! we are good friends to him? (Pickthall)

12.11. Sie sagten: "Unser Vater, was ist mit dir, daß du uns nicht Jusuf anvertraust, und wir sind ihm ja bestimmt Wohlgesonnene, (Ahmad v. Denffer)

12.11. Sie sagten: "O unser Vater, warum vertraust du uns Yusuf nicht an? Wir werden ihm wahrlich aufrichtig zugetan sein. (Bubenheim)

12.11. Sie sprachen: "Vater, warum vertraust du uns Joseph nicht an? Wir werden ihn mit Rat und Tat hüten. (Azhar)

12.11. Sie (gingen zum Vater und) sagten: „Unser Vater! Weshalb bringst du uns kein Vertrauen entgegen, was Yusuf angeht? Gewiß, wir wollen ihm doch nur Gutes. (Zaidan)

12.11. Sie sagten: "Vater! Warum vertraust du uns Joseph nicht an? Wir sind ihm (doch) aufrichtig zugetan (naasihuuna). (Paret)

12.11. Sie sagten: "O unser Vater, warum vertraust du uns Yusuf nicht an, obwohl wir es wahrhaftig gut mit ihm meinen? (Rasul)



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12.12. Arsilhu maAAana ghadan yartaAAwayalAAab wa-inna lahu lahafidhuuna

12.12. Send him with us tomorrow that he may enjoy himself and play. And lo! we shall take good care of him. (Pickthall)

12.12. Schicke ihn mit uns, morgen, er vergnügt sich und spielt, und wir geben bestimmt auf ihn acht." (Ahmad v. Denffer)

12.12. Sende ihn morgen mit uns, daß er Spaß und Spiel finde; wir werden ihn fürwahr behüten." (Bubenheim)

12.12. Schicke ihn morgen mit uns, damit er sich vergnügt und spielt! Wir passen gewiss auf ihn auf." (Azhar)

12.12. Laß ihn morgen mit uns gehen, (die Herde) hüten und sich vergnügen! Gewiß, wir werden auf ihn doch achten.“ (Zaidan)

12.12. Schick ihn morgen mit uns, damit er es sich wohl sein läßt (yarta`) und spielt! Wir werden (bestimmt) auf ihn achtgeben." (Paret)

12.12. Schicke ihn morgen mit uns, damit er sich vergnüge und spiele, und wir wollen gut auf ihn aufpassen." (Rasul)



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12.13. Qala innii layahzununii an thadhhabuubihi waakhafu an ya/kulahu aldhdhi/buwaantum AAanhu ghafiluuna

12.13. He said: Lo! in truth it saddens me that ye should take him with you, and I fear lest the wolf devour him while ye are heedless of him. (Pickthall)

12.13. Er sagte: "Es macht mich bestimmt traurig, daß ihr mit ihm weggeht, und ich fürchte, daß der Wolf ihn frißt, und ihr seid ihm gegenüber achtlos." (Ahmad v. Denffer)

12.13. Er sagte: "Es macht mich fürwahr traurig, daß ihr ihn mitnehmt. Und ich fürchte, daß ihn der Wolf frißt, während ihr seiner unachtsam seid." (Bubenheim)

12.13. "Es stimmt mich traurig, dass ihr ihn fortnehmt, und ich fürchte, der Wolf könnte ihn fressen, wenn ihr gerade nicht auf ihn achtet." (Azhar)

12.13. Er sagte: „Es betrübt mich doch, dass ihr mit ihm weggeht, und ich fürchte, dass ihn der Wolf frißt, während ihr ihm gegenüber achtlos seid.“ (Zaidan)

12.13. Er sagte: "Ich bin traurig darüber, daß ihr ihn mitnehmen wollt. Und ich fürchte, daß ihn ein Wolf fressen wird, während ihr nicht auf ihn achtgebt." (Paret)

12.13. Er sagte: "Es macht mich traurig, wenn ihr ihn mit fortnehmt, und ich fürchte, der Wolf könnte ihn fressen, wenn ihr nicht auf ihn achtgebt." (Rasul)



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12.14. Qaluu la-in akalahu aldhdhi/buwanahnu AAusbatun inna idhan lakhasiruuna

12.14. They said: If the wolf should devour him when we are (so strong) a band, then surely we should have already perished. (Pickthall)

12.14. Sie sagten: "Wenn der Wolf ihn fressen würde, - und wir sind eine ganze Mannschaft, - dann wären wir ja bestimmt Verlierer." (Ahmad v. Denffer)

12.14. Sie sagten: "Wenn ihn der Wolf fressen sollte, wo wir doch eine (ansehnliche) Schar sind, dann wären wir fürwahr Verlierer." (Bubenheim)

12.14. Sie sprachen: "Wenn der Wolf ihn fressen würde, da wir eine so starke Schar sind, wären wir Taugenichtse." (Azhar)

12.14. Sie sagten: „Sollte der Wolf ihn fressen, obwohl wir eine (starke) Gruppe sind, gewiss würden wir doch zu den Unterlegenen gehören.“ (Zaidan)

12.14. Sie sagten: "Wenn ihn ein Wolf fressen sollte, wo wir doch eine (ganze) Schar sind, wäre es schlecht um uns bestellt." (Paret)

12.14. Sie sagten: "Wenn ihn der Wolf frißt, obgleich wir zu mehreren sind, dann werden wir wahrlich die Verlierenden sein." (Rasul)



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12.15. Falamma dhahabuu bihiwaadschmaAAuu an yadschAAaluuhu fii ghayabati aldschubbi waawhaynailayhi latunabi-annahum bi-amrihim hatha wahum layaschAAuruuna

12.15. Then, when they led him off, and were of one mind that they should place him in the depth of the pit, We inspired in him: Thou wilt tell them of this deed of theirs when they know (thee) not. (Pickthall)

12.15. Und als sie mit ihm gegangen waren und übereingekommen waren, daß sie ihn in die Tiefe des Brunnens stecken würden, - und Wir gaben ihm ein: Bestimmt gibst du ihnen Nachricht von dieser ihrer Angelegenheit, und sie sind es nicht gewahr! (Ahmad v. Denffer)

12.15. Als sie ihn mitnahmen und sich geeinigt hatten, ihn in die verborgene Tiefe des Brunnenlochs zu stecken, gaben Wir ihm ein: "Du wirst ihnen ganz gewiß noch diese ihre Tat kundtun, ohne daß sie merken." (Bubenheim)

12.15. Als sie ihn weit weggeführt und allesamt beschlossen hatten, ihn in den Brunnen zu setzen, gaben Wir ihm ein: "Du wirst ihnen gewiss eines Tages diese Tat vorhalten, und sie werden nicht merken, dass du es bist." (Azhar)

12.15. Alsdann nahmen sie ihn mit und entschlossen sich, ihn in der Tiefe des Brunnens zu lassen. Dann ließen WIR ihm Wahy zuteil werden: ‚Du wirst ihnen über diese ihre Angelegenheit doch noch kundtun.‘ Und sie merkten es nicht. 1 (Zaidan)

12.15. Als sie ihn dann mitgenommen hatten und übereingekommen waren, ihn auf den Grund der Zisterne zu tun (war es um ihn geschehen). Und wir gaben ihm ein: "Du wirst ihnen (später) über das, was sie da getan haben, Kunde geben, ohne daß sie es merken (daß du selber zu ihnen sprichst)." (Paret)

12.15. Und als sie ihn also mit sich fortnahmen und beschlossen, ihn in die Tiefe des Brunnens zu werfen, gaben Wir ihm ein: "Du wirst ihnen diese ihre Tat dereinst sicherlich verkünden, ohne daß sie es merken." (Rasul)



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12.16. Wadschauu abahum AAischaanyabkuuna

12.16. And they came weeping to their father in the evening. (Pickthall)

12.16. Und sie kamen zu ihrem Vater am Abend, sie weinten, (Ahmad v. Denffer)

12.16. Und am Abend kamen sie weinend zu ihrem Vater. (Bubenheim)

12.16. Sie kamen abends weinend zu ihrem Vater. (Azhar)

12.16. Und sie kamen dann zu ihrem Vater abends weinend, (Zaidan)

12.16. Und abends kamen sie weinend zu ihrem Vater. (Paret)

12.16. Und am Abend kamen sie weinend zu ihrem Vater. (Rasul)



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12.17. Qaluu ya abanainna dhahabna nastabiqu wataraknayuusufa AAinda mataAAina faakalahu aldhdhi/buwama anta bimu/minin lana walaw kunna sadiqiina

12.17. Saying: O our father! We went racing one with another, and left Joseph by our things, and the wolf devoured him, and thou believest not our sayings even when we speak the truth. (Pickthall)

12.17. Sie sagten: "Unser Vater, wir gingen um die Wette zu laufen und liessen Jusuf bei unseren Sachen zurück, und der Wolf hat ihn gefressen, und du glaubst uns nicht, selbst wenn wir die Wahrheit sagen." (Ahmad v. Denffer)

12.17. Sie sagten: "O unser Vater, wir gingen, um einen Wettlauf zu machen, und ließen Yusuf bei unseren Sachen zurück. Da fraß ihn der Wolf. Aber du glaubst uns wohl nicht, auch wenn wir die Wahrheit sagen." (Bubenheim)

12.17. Sie sprachen: "Vater, wir sind um die Wette gelaufen und haben Joseph allein bei unseren Sachen gelassen, und da fraß ihn der Wolf. Du wirst uns nicht glauben, auch wenn wir die Wahrheit sagen. (Azhar)

12.17. sie sagten: „Unser Vater! Wir gingen Wettrennen machen und ließen Yusuf bei unseren Sachen zurück, dann hat ihn der Wolf gefressen. Und du wirst uns sowieso keinen Glauben schenken, egal wie wahrhaftig wir sind.“ (Zaidan)

12.17. Sie sagten: "Vater! Wir gingen weg, um einen Wettlauf zu machen, und ließen Joseph bei unseren Sachen zurück. Da fraß ihn ein Wolf. Aber du glaubst uns (ja doch) nicht, auch wenn wir die Wahrheit sagen." (Paret)

12.17. Sie sagten: "O unser Vater, wir liefen miteinander um die Wette und ließen Yusuf bei unseren Sachen zurück, und da hat ihn der Wolf gefressen; du wirst uns doch nicht glauben, auch wenn wir die Wahrheit aussprechen." (Rasul)



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12.18. Wadschauu AAala qamiisihibidamin kadhibin qala bal sawwalat lakum anfusukumamran fasabrun dschamiilun waAllahu almustaAAanuAAala ma tasifuuna

12.18. And they came with false blood on his shirt. He said: Nay, but your minds have beguiled you into something. (My course is) comely patience. And Allah it is whose help is to be sought in that (predicament) which ye describe. (Pickthall)

12.18. Und sie kamen, und auf seinem Hemd war falsches Blut. Er sagte: "Vielmehr habt ihr euch selbst etwas eingeredet, also schönes geduldiges Ausharren, und Allah ist der um Beistand zu Ersuchende, gegen das, was ihr schildert." (Ahmad v. Denffer)

12.18. Sie brachten falsches Blut auf seinem Hemd. Er sagte: "Nein! Vielmehr habt ihr selbst euch etwas eingeredet. (So gilt es,) schöne Geduld (zu üben). Allah ist Derjenige, bei Dem Hilfe zu suchen ist gegen das, was ihr beschreibt." (Bubenheim)

12.18. Und sie brachten sein Hemd befleckt mit falschem Blut. Der Vater sagte: "Ihr habt euch etwas Schwerwiegendes ausgedacht. Ich nehme mir vor, Geduld zu fassen. Gott möge mir in all dem, was ihr mir vormacht, beistehen!" (Azhar)

12.18. Und sie brachten sein Hemd befleckt mit Blut als Vortäuschung. Er sagte: „Nein, sondern euer Ego machte euch etwas leicht! (Ich übe mich) in klagloser Geduld. Und ALLAH ist Derjenige, Den ich um Beistand bitte wegen dem, was ihr schildert.“ (Zaidan)

12.18. Und sie brachten falsches Blut auf sein Hemd. Ihr Vater sagte: "Nein! Ihr habt euch etwas eingeredet. Doch schön geduldig sein (ist meine Losung). Und Allah sei um Hilfe gebeten gegen das, was ihr aussagt (und was gar nicht wahr ist)!" (Paret)

12.18. Und sie hatten falsches Blut auf sein Hemd gebracht. Er sagte: "Nein, ihr habt das geplant. Doch schön geduldig sein. Und Allah sei um Hilfe wider das gebeten, was ihr beschreibt." (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 7 bis 18

Indeed there are Signs in this story of Joseph and his brothers for these inquirers. This is how the story begins: his brothers (held a consultation and) said to one another, "This Joseph and his brother ( 8 ) are dearer to our father than ourselves, even though we are a band. Truly our father seems to have lost his balance of mind. ( 9 ) Let us, therefore, kill Joseph or throw him somewhere so that your father's attention should be turned exclusively towards you. After this, you should again become righteous people. " ( 10 ) At this one of them said, "Don't kill Joseph; but if you are bent on doing something, cast him into some dark well. Maybe some caravan passing by will take him out of it." Afterb this consultation, they said to their father, "Father, why is it that you do not trust in us in regard to Joseph, though we are his sincere well-wishers? Send him with us tomorrow that he may freely eat and enjoy sport: we will take good care of him. " ( 11 ) The father replied, "It troubles me that you should take him away with you, for I fear lest a wolf should eat him up, when you are off your guard." They replied, "If a wolf should eat him up in our company, when we are a band, we shall be worthless people indeed!" When, after persisting like this, they took him away with them, and decided to cast him into a dark well, We revealed this to Joseph: "A time will surely come when you will admonish them about this act of theirs; now they do not comprehend its consequences. " ( 12 ) At nightfall they returned to their father, weeping and wailing, and said, "O father! we were absorbed in running races, and we had left Joseph with our things, when a wolf came and devoured him: but you will never believe us, even though we were truthful". And (in proof thereof) they had brought his shirt with the false blood upon it. Hearing this, the father said, "No! your evil souls have made this heinous act easy for you. I, however, will bear this patiently with a good grace. ( 13 ) And Allah alone can be asked for help regarding what you are concocting. " ( 14 )

Desc No: 8
This brother was Benjamin. He was the real younger brother of Prophet Joseph, and was his junior by many years. Their mother had died at the birth of Benjamin. That is why Prophet Jacob paid special attention to these two motherless children. Besides, Joseph was the only son, in whom he had discerned signs of righteousness and capabilities. Accordingly, when Prophet Joseph narrated his dream to him, he was all the more convinced of his future greatness, and was perturbed at the idea lest his brothers conspired against him out of envy, if they came to know of his dream, which was self-explanatory. For Prophet Jacob knew that his other ten sons were not of the right type, and this was proved by the subsequent events. Therefore, naturally he was not happy with them. It is, however, strange that the Bible gives a different reason for the envy his brothers bore against Prophet Joseph. They were filled with envy against him because "Joseph gave unto his father their evil report." 

Desc No: 9
In order to grasp the full significance of the "grievance" the ten sons had against their father for "neglecting" them, we should keep in view the conditions of the clannish life. As there was no established state, each clan led its own independent life side by side with other clans. It is abvious that the power of the head of the clan depended entirely on the number of sons and grand-sons, and brothers and nephews he had to defend the life, honour and property of the family. Therefore, the one leading the clannish life naturally paid more attention to one's own grown up sons, etc., than to children and women of the family. As Prophet Jacob was leading clannish life, these sons of his expected a preferential treatment from him, but the Prophet thought otherwise. So they remarked, "Truly our father seems to have lost his balance of mind; otherwise he could not have neglected us, and loved our two younger brothers more than us, for we are strong young men and can stand him in good stead at the time of need while these youngsters are useless as they themselves stand in need of protection. "  

Desc No: 10
This sentence depicts the true psychology of those people who give themselves up to the lusts of their hearts, and, at the same time, do not want to break away completely from faith and religion. This is how a person of this type behaves. Whenever he is tempted to do a certain evil thing, he makes up his mind to do it first and puts off the demands of his faith for the time-being. And if his conscience pricks him, he tries to soothe it, saying, "Have a little patience. Let me first do this evil thing, which is an obstacle in my way. Then I will repent and become as good as Thou desirest to see me." As the brothers of Prophet Joseph belonged to this type, they soothed their pricking consciences, saying, "After doing away with Joseph, who is the chief obstacle in our way, we will again become righteous." 

Desc No: 11
In this thing also the Qur'an differs from the Bible and the Talmud, according to which it was not the brothers, who requested their father to send Joseph with them but Prophet Jacob himself sent him with an errand to Shechem, where they were feeding their father's flocks. Obviously the version of the Qur'an is more realistic, for Prophet Jacob could never have thought of sending his beloved son with there, because he knew it full well that they were envious of hue, and sending him there would have been sending Joseph deliberately into the jaws of death. 

Desc No: 12
The Arabic words ("they do not understand" ) may very appropriately mean three things. First, "We were comforting Joseph, and his brothers were quite unaware of this that a Revelation was being sent to him." Second, "You will Iet them know of this evil act of theirs in such circumstances that they can never even imagine you to be there." Third, "Today they are committing an evil act, but they do not know its future consequences."
There is no mention of this in the Bible and the Talmud that Allah sent a Revelation to comfort Prophet Joseph at that time of his affliction. On the contrary, the Talmud says that when he was thrown into the well, Prophet Joseph wept and cried aloud and implored his brothers for mercy, as if he was no better than any other lad of the desert, who would weep and cry if he were to be thrown into a well. But the picture the Qur'an depicts is that of a young man, who is destined to play the part of a great personality in history. 

Desc No: 13
The literal meaning of "good patience" which implies a patience that enables one to endure all kinds of troubles and afflictions in a calm, self-possessed and unrepining manner, without complaining or crying or weeping, as is worthy of great minds. 

Desc No: 14
Prophet Jacob's reaction to the news of Joseph's death, as depicted in the Qur'an, is also different from that given in the Bible and the Talmud. According to them he was upset by the sad news and behaved like an ordinary father. The Bible says, "And Jacob rent his clothes, and put sackcloth upon his loins. And mourned for his son many days." (Gen. 37: 34). And the Talmud says that at the sad news Jacob gave himself up to the abandonment of grief, and lay with his face to the ground.... and refused to be comforted, and cried, 'Some wild beast has devoured Joseph and I shall never see him more'; and he mourned for Joseph for many years. (The Talmud, H. Polano, pp. 78, 79).
When we contrast this picture with the one depicted in the Qur'an, we clearly see that the Qur'anic picture is that of a dignified and great personality. He is not upset in the least at hearing the sad news of his beloved son but at once gets to the bottom of the matter, and tells the envious brothers, "Your tale is false and fabricated." Then he shows "good patience" as a Prophet should and puts his trust in the help of God.  "




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12.19. Wadschaat sayyaratun faarsaluu waridahumfaadla dalwahu qala ya buschra hathaghulamun waasarruuhu bidaAAatan waAllahuAAaliimun bima yaAAmaluuna

12.19. And there came a caravan, and they sent their water- drawer. He let down his pail (into the pit). He said: Good luck! Here is a youth. And they hid him as a treasure, and Allah was Aware of what they did. (Pickthall)

12.19. Und es kam eine Gruppe von Reisenden, und sie sandten ihren Wasserschöpfer, und er ließ seinen Eimer herab. Er sagte: "Gute Kunde, dies ist ein Junge!", und sie versteckten ihn als Ware, und Allah weiß, was sie tun. (Ahmad v. Denffer)

12.19. Reisende kamen vorbei. Sie sandten ihren Wasserschöpfer, und er ließ seinen Eimer hinunter. Er sagte: "O frohe Botschaft! Da ist ein Junge." Sie verbargen ihn als Ware. Und Allah wußte wohl, was sie taten. (Bubenheim)

12.19. Es kamen Reisende daher, die ihren Wasserträger zum Brunnen schickten. Als er seinen Eimer hinunterlielß, rief er: "Welch ein Glück! Da ist ein Junge!" Sie versteckten ihn, um ihn als Ware zu verkaufen. Gott wusste genau, was sie taten. (Azhar)

12.19. Dann kamen Reisende vorbei, sie schickten ihren Mann zum Wasserholen; dann ließ er seinen Wassereimer herunter, er sagte: „Was für ein Glück! Dies ist ein Junge.“ Dann versteckten sie ihn als Handelsware. Und ALLAH ist allwissend über das, was sie tun. (Zaidan)

12.19. Und Reisende kamen daher. Sie schickten ihren Wasserholer, und der ließ seinen Eimer (in die Zisterne) hinunter. Er sagte: "Eine gute Nachricht! Hier ist ein junger Mann (ghulaam)." Und sie versteckten ihn als Ware. - Aber Allah wußte Bescheid über das, was sie taten. (Paret)

12.19. Und dann kam eine Karawane, und sie schickte ihren Wasserschöpfer voraus. Er ließ seinen Eimer herab; und er sagte: "O Glücksbotschaft! Hier ist ein Jüngling!" Und sie verbargen ihn wie eine Ware, und Allah wußte wohl, was sie taten. (Rasul)



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12.20. Wascharawhu bithamanin bakhsin darahimamaAAduudatin wakanuu fiihi mina alzzahidiina

12.20. And they sold him for a low price, a number of silver coins; and they attached no value to him. (Pickthall)

12.20. Und sie verkauften ihn für einen minderen Gegenwert, ein paar Silbermünzen, und sie waren ihm gegenüber gleichgültig. (Ahmad v. Denffer)

12.20. Und sie verkauften ihn für einen zu niedrigen Preis, einige gezählte Dirhams. Und sie übten Verzicht in Bezug auf ihn. (Bubenheim)

12.20. Sie verkauften ihn zu einem schäbigen Preis, nur wenige Münzen bekamen sie, da sie ihn loswerden wollten. (Azhar)

12.20. Dann verkauften sie ihn gegen ein geringes Entgelt - wenige Silberstücke. Und sie hatten kein Interesse an ihm. (Zaidan)

12.20. Und sie verkauften ihn um einen schäbigen Preis, eine Anzahl von Drachmen, und verzichteten (ihrerseits) auf ihn. (Paret)

12.20. Und sie verkauften ihn zu einem schäbigen Preis für einige Dirhams; denn (an ihm) hatten sie kein Interesse. (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 19 bis 20

A caravan came there; they sent their water carrier and he let down his bucket in the well. (Seeing Joseph in it,) he cried aloud, "Good news! Here is a young lad." So they hid him as merchandise, but Allah knew well what they were doing. Then they sold him for a paltry price. ( 15 ) a few dirhams. And they did not expect a big price for him.

Desc No: 15
Though the matter of the disposal of Prophet Joseph by his brothers was simple, the Bible has made this very complicated. It is obvious that the brothers threw Joseph into the well and went away. Afterwards a caravan came there and pulled him out and carried him to Egypt where they sold him. But the Bible says that the brothers cast him into a pit: then a company of Ishmaelites came there and they agreed to sell him to them. But in the meantime the Midianite merchantmen had drawn and lifted up Joseph and sold him to the Ishmaelites who brought him into Egypt. (Gen. 37: 25-28). But the authors of the Bible forget this sale transaction and further on in v. 36 say that Prophet Joseph was sold in Egypt by the Midianites and not by the Ishmaelites as stated in v. 28. But the Talmudic version of the matter is a little different from this. It says that the Midianites drew Joseph up from the pit and carried him along with them. As they passed by, the sons of Jacob saw Joseph with them and accused them of stealing their slave. At this a furious quarrel arose and they were ready to enter upon a bloody fray. But a bargain was concluded and the sons of Jacob sold their brother to the Midianites for twenty pieces of silver, who afterwards sold him to the Ishmaelites for the same amount. Then the Ishmaelites took him into Egypt and sold him there. Incidentally, it is this Talmudic version that has given rise to the tradition among the Muslims that the brothers of Joseph had sold him. But it should be noted that the Qur'an does not confirm this tradition.  "




11-20 von 111 Ayaat, Seite 2/12

 

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