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Quran
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Ayaat ulQuran müssen im Kontext im Quran und mit Tafsir studiert werden.


92.16. der (die Botschaft) für Lüge erklärt und sich abkehrt.

[ alLail:16 ]


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Alle Suren anzeigen | Yusuf | 51-60 von 111 Ayaat, Seite 6/12

 

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Ibn Kathir Tabari Jalalain Qurtubi

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Ibn Kathir (NEU!) Jalalain ibn Abbas



12.51. Qala ma khatbukunna idhrawadtunna yuusufa AAan nafsihi qulna hascha lillahima AAalimna AAalayhi min suu-in qalatiimraatu alAAaziizi al-ana haschasa alhaqquana rawadtuhu AAan nafsihi wa-innahu lamina alssadiqiina

12.51. He (the king) (then sent for those women and) said: What happened when ye asked an evil act of Joseph? They answered: Allah Blameless! We know no evil of him. Said the wife of the ruler: Now the truth is out. I asked of him an evil act, and he is surely of the truthful. (Pickthall)

12.51. Er sagte: "Was war euer Anliegen, als ihr Jusuf verführen wolltet?" Sie sagten: "Allah bewahre! Wir wissen nichts Schlechtes über ihn." Die Frau des hohen Herrn sagte: "Jetzt ist die Wahrheit heraus: Ich wollte ihn verführen, und er ist ja bestimmt einer von den Wahrhaften." (Ahmad v. Denffer)

12.51. Er sagte: "Was war da mit euch, als ihr versuchtet, Yusuf zu verführen?" Sie sagten: "Allah behüte! Wir wissen nichts Böses gegen ihn (anzugeben)." Die Frau des hohen Herrn sagte: "Jetzt ist die Wahrheil ans Licht gekommen. Ich habe versucht, ihn zu verführen. Und er gehört fürwahr zu den Wahrhaftigen. (Bubenheim)

12.51. Den Frauen sagte der König: "Wie war es in Wahrheit, als ihr Joseph zu verführen versuchtet?" Sie erwiderten: "Gott behüte, dass etwas anderes als die Wahrheit gesagt wird! Wir finden an ihm nichts Schlechtes." Die Frau des Königs sprach: "Jetzt hat sich die Wahrheit klar herausgestellt. Ich bin es, die ihn verführen wollte. Er ist ehrlich und gehört zu den Aufrichtigen, die die Wahrheit sagen. (Azhar)

12.51. Er sagte: „Was war euer Bestreben, als ihr Yusuf gegen seine Neigung zu verführen suchtet?“ Sie sagten: „Makelloser ALLAH! Wir kannten von ihm nichts Verwerfliches.“ Die Frau von Al-'aziz sagte: „Nun ist dieWahrheit erkennbar. Ich suchte ihn gegen seine Neigung zu verführen und gewiß, er ist doch von den Wahrhaftigen! (Zaidan)

12.51. Der König sagte (zu den Frauen): "Wie war das (damals) mit euch, als ihr wolltet, daß Joseph sich euch hingebe?" Sie sagten: "Allah bewahre! Wir können ihm nichts Böses zur Last legen." Die Frau des hochmögenden (Herrn) sagte: "Jetzt ist die Wahrheit an den Tag gekommen. Ich wollte, daß er sich mir hingebe. Und er ist einer von denen, die die Wahrheit sagen." (Paret)

12.51. Er sagte (zu den Frauen): "Wie stand es um euch, als ihr eure Verführungskünste an Yusuf gegen seinen Willen ausprobiertet?" Sie sagten: "Allah bewahre! Wir haben nichts Böses über ihn erfahren!" Da sagte die Frau des 'Aziz: "Nun ist die Wahrheit ans Licht gekommen. Ich versuchte, ihn gegen seinen Willen zu verführen, und er gehört sicherlich zu den Wahrhaftigen." (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 51 bis 51

The king questioned the women, ( 44 ) saying, "What do you say about the incident when you tried to entice Joseph?" They all cried out with one voice, "God protect us! we found no tinge of evil in him. " Then the wife of Al-`Aziz also confessed, "Now that the truth has come to light, it was I who tried to entice him. In fact, he is absolutley in the right. " ( 45 )

Desc No: 44
As regards the way in which this enquiry was held, it is just possible that the king might have summoned the women to his presence or got their evidence through a trusted officer of his court.  

Desc No: 45
The enquiry and the evidences must have helped to pave the way for Prophet Josep's rise in the land by concentrating the public attention on him, especially under the circumstances when the enquiry had been demanded by him. He had interpreted the dream of the king, when all the wise men, sooth-sayers and the magicians had failed. Then he had refused to quit prison even though the king himself had ordered that he should be brought before him, and, instead of this, demanded an enquiry of the matter which had been the cause of his imprisonment. Naturally this thing would have filled the people with wonder and they would have been looking eagerly for the result of the enquiry. Thus it can be imagined how the evidences and the result of the enquiry raised his prestige so high that the king and his courtiers declared that he was the only fit person to save the country from the coming calamity. It is no wonder, then, that Prophet Joseph proposed that all the resources of the land should be placed in his hands, and the king accepted this proposal as soon as it was made. For, had it been merely the matter of the interpretation of a dream, the most he would have deserved was some reward and Iris release from prison. But he could not have said, "Place the resources of the land in my hands" and the king would not have readily acceded to his proposal and given him all the powers in the land, as is contained in vv. 55-56, and confirmed by the Bible and the Talmud.  "




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12.52. Dhalika liyaAAlama annii lam akhunhubialghaybi waanna Allaha la yahdii kaydaalkha-iniina

12.52. (Then Joseph said: I asked for) this, that he (my lord) may now that I betrayed him not in secret, and that surely Allah guideth not the snare of the betrayers. (Pickthall)

12.52. Dies, damit er weiß, daß ich ihm nicht im Verborgenen treulos war, und daß Allah die List der Treulosen nicht rechtleitet, * (Ahmad v. Denffer)

12.52. Dies ist, damit er weiß, daß ich ihn nicht in seiner Abwesenheit verraten habe und daß Allah die List der Verräter nicht gelingen läßt. (Bubenheim)

12.52. Er möge erfahren, dass ich ihn nicht in Abwesenheit weiter verleumde. Gott lässt die List der Verleumder nicht durchgehen. (Azhar)

12.52. Dies damit er weiß, dass ich ihn in Abwesenheit doch nicht verraten habe, und dass ALLAH die List der Verräter doch nicht gelten lässt. (Zaidan)

12.52. (Joseph sagte:) "Das (ist nunmehr klargelegt), damit er weiß, daß ich nicht im geheimen treulos gegen ihn gehandelt habe, und daß Allah die List derer, die Verrat üben, nicht zum Ziel bringt. (Paret)

12.52. (Yusuf sagte): "Dies (kommt ans Licht), damit er ('Aziz ) erfährt, daß ich in (seiner) Abwesenheit gegen ihn nicht treulos war, und damit Allah die List der Treulosen nicht gelingen läßt. (Rasul)



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12.53. Wama obarri-o nafsii inna alnnafsalaammaratun bialssuu-i illa ma rahimarabbii inna rabbii ghafuurun rahiimun

12.53. I do not exculpate myself. Lo! the (human) soul enjoineth unto evil, save that whereon my Lord hath mercy. my Lord is Forgiving, Merciful. (Pickthall)

12.53. Und ich spreche nicht die eigene Seele frei, bestimmt tragt ja die Seele ja das Böse auf, außer wo mein Herr sich erbarmt hat, mein Herr ist ja verzeihend, barmherzig. (Ahmad v. Denffer)

12.53. Und ich spreche mich nicht selbst frei. Die Seele gebietet fürwahr mit Nachdruck das Böse, außer daß mein Herr Sich erbarmt. Mein Herr ist Allvergebend und Barmherzig." (Bubenheim)

12.53. Ich spreche mich von der Schuld nicht frei. Die Seele treibt gewiss zum Bösen. Es sei denn, Gott nimmt einen in seine Barmherzigkeit auf. Gott, mein Herr, vergibt und erbarmt sich unermesslich." (Azhar)

12.53. Und ich spreche meinem Ego keine Unschuld ab, gewiß, das Ego gebietet doch Verwerfliches außer denjenigen, denen ALLAH Gnade erwies. Gewiß, mein HERR ist allvergebend, allgnädig.“ (Zaidan)

12.53. Und ich behaupte nicht, daß ich unschuldig sei. Das (Menschen-) Wesen verlangt (nun einmal) gebieterisch nach dem Bösen (inna n-nafsa la-ammaaratun bis-suu'i), - davon sind jene ausgenommen, derer mein Herr sich erbarmt. Er ist barmherzig und bereit zu vergeben." (Paret)

12.53. Und ich behaupte nicht, daß ich unschuldig bin; denn das (Menschen-)Wesen gebietet oft Böses; davon sind jene ausgenommen, derer mein Herr Sich erbarmt. Wahrlich, mein Herr ist Allverzeihend, Barmherzig." (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 52 bis 53

(Joseph said ( 46 ) ) "By this enquiry, I meant to let him (Al-`Aziz) know that I did not play him false secretly and that Allah does not lead to success the machinations of deceivers. Yet I am not holding my soul to be immune from sin, for the soul incites to evil, except of the one on whom my Lord shows mercy. Indeed my Lord is Forgiving and Merciful. "

Desc No: 46
Prophet Joseph might have said these words in the prison when he came to know the result of the enquiry. But some commentators, including great scholars like Ibn Taimiyyah and Ibn Kathir, regard this sentence to be a continuation of the preceding speech of the wife of AI-'Aziz. They argue that this sentence has been placed contiguous to her preceding speech without any dividing word between them to indicate that her speech had ended at "he is absolutely in the right", and that the succeeding words were spoken by Prophet Joseph. They construe that if two speeches made by two different persons are placed in contiguity, they must be separated by means of Borne definite word, or there must be some definite clue to it. As neither of these two things exists in this case, it may rightly be construed that the words contained in v. 52 are the continuation of her preceding speech in v. 51. I, however, am surprised how a great scholar of Ibn Taimiyyah's insight has missed this point that the characteristic of a speech is in itself a clear and self-sufficient clue. Her confession in v. 51 fits in with her low character, but obviously the succeeding dignified and grand speech in v. 52 is too high for her. That fits in only with the noble character of Prophet Joseph. It is obvious that this must have been uttered by one, who was righteous, generous, humble and God-fearing. It is by itself a clear evidence that it could not have come out of the mouth of the one, who said, "Come here", and "What punishment dces the one deserve, who shows evil intentions towards your wife?" and "......if he will not yield to my bidding, he shall be cast into prison." On the other hand, such a pure speech fitted in with the one who said, "May Allah protect me! My Lord has shown so much kindness towards me. Should I, then, misbehave like this?" and " my Lord! I prefer imprisonment to that to which they invite me. If Thou dost not ward off their cunning devices from me, I might be caught in their snares." Therefore one cannot ascribe such a pure speech to the wife of AI-'Aziz unless there is a clear clue showing that by that time she had repented and believed and mended her ways, but there is no such clue. Thus it is clear that this speech must have been made by Prophet Joseph (Allah's peace be upon him).  "




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12.54. Waqala almaliku i/tuunii bihiastakhlishu linafsii falamma kallamahu qalainnaka alyawma ladayna makiinun amiinun

12.54. And the king said: Bring him unto me that I may attach him to my person. And when he had talked with him he said: Lo! thou art today our presence established and trusts (Pickthall)

12.54. Und der König sagte: "Bringt mir ihn, ich will ihn besonders für mich selber haben", und als er zu ihm geredet hatte, sagte er: "Du bist ab diesem Tag von uns aus befugt, vertrauenswürdig." (Ahmad v. Denffer)

12.54. Und der König sagte: "Bringt ihn zu mir. Ich will ihn mir selbst vorbehalten." Als er mit ihm sprach, sagte er: "Du bist (von) heute (an) bei uns in fester Stellung und vertrauenswürdig." (Bubenheim)

12.54. Der König sprach: "Bringt ihn mir her, damit ich ihn zu meinem Vertrauten mache!" Als er sich mit ihm unterhielt, sagte er ihm: "Bei mir gebührt dir ab heute Würde und Vertrauen." (Azhar)

12.54. Und der König sagte: „Bringt ihn mir! Ich möchte ihn in meinen persönlichen Dienst stellen.“ Und als er mit ihm sprach, sagte er: „Gewiß, du genießt heute bei uns eine besondere Stellung und Vertrauen.“ (Zaidan)

12.54. Der König sagte: "Bringt ihn zu mir her, damit ich ihn für mich persönlich ausersehe!" Und nachdem er mit ihm gesprochen hatte, sagte er: "Von heute ab hast du bei uns Macht (und Ansehen) und genießt unser Vertrauen (innaka l-yauma ladainaa makienun amienun)." (Paret)

12.54. Und der König sagte: "Bringt ihn zu mir, ich will ihn für mich vorbehalten." Als er mit ihm geredet hatte, sagte er: "Du bist von heute an bei uns in Sicherheit und genießt unser Vertrauen." (Rasul)



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12.55. Qala idschAAalnii AAala khaza-inial-ardi innii hafiidhun AAaliimun

12.55. He said: Set me over the storehouses of the land I am a skilled custodian. (Pickthall)

12.55. Er sagte: "Setze mich über die Vorräte des Landes, ich bin ja ein kenntnisreicher Überwacher." (Ahmad v. Denffer)

12.55. Er sagte: "Setze mich über die Vorratskammern des Landes ein; ich bin ein kenntnisreicher Hüter." (Bubenheim)

12.55. Er sprach: "?bertrage mir die Verantwortung für die Vorratskammern im Land! Ich bin ein guter Verwalter und verfüge über viel Wissen." (Azhar)

12.55. Er sagte: „Setze mich für die Schatzkammer des Landes ein. Gewiß, ich bin achtgebend, wissend.“ (Zaidan)

12.55. Joseph sagte: "Setz mich über die Vorräte des Landes! Ich passe gut auf und weiß Bescheid." (Paret)

12.55. Er sagte: "Setze mich über die Schatzkammern des Landes ein; denn ich bin ein wohlerfahrener Hüter." (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 55 bis 55

When Joseph had a talk with the king, he said, "From now you have an honourable place with us, and you will enjoy our full confidence. " ( 47 ) Joseph said, "Please place all the resources of the land under my trust for I know how to guard them and also possess knowledge. "47a

Desc No: 47
It implied this: "We have such a high opinion of you that we can safely entrust you with the highest office of responsibility in the country."
47a. As this verse has given rise to some important questions, Iet us consider these one by one.
The first question is: "Was it an application made by Prophet Joseph to the king for some post ?" In the light of the preceding Explanatory Notes, it would have become obvious that it was neither an application nor a request made by an ambitious person who had been on the look-out for an opportune moment for its submission, and no sooner did the king express his approval of him than he presented his request before him. As a matter of fact, this was a sort of proposal, giving his assent to the great desire of the king and the courtiers that he should be appointed as governor over the land. For, according to the Talmud, "the Hebrew has proved himself wise and skilful," and " ....surely there can be none more discrete than myself to whom God has made known all these things." The king, his courtiers, his princes, officers, and men of rank, had by that time, come to know and recognize his true worth and had had experience of his moral superiority during the last decade of the vicissitudes of his life. He had proved that there was none equal to him in honesty, righteousness, forbearance, selfdiscipline, generosity, intelligence and understanding. They knew and believed that he was the only one who knew how to guard and utilize the resources of the land and could be safely entrusted with them. Therefore, as soon as he showed his willingness, they heartily put these in his trust. This is also confirmed by the Bible that the king had formed a very high opinion of Prophet Joseph. He said to his servants, "Can we find such a one as this is, a man in whom the spirit of God is?" Above all, he said to Prophet Joseph, "There is none so discreet and wise as thou art." (Gen. 41: 38-39). Accordingly, therefore, the king, of his own accord, set him over his house and land. (Gen. 41: 41).
Let us now take up the second question: "What was the nature of the powers that were entrusted to Prophet Joseph?" This is important because those who are not well versed in the Qur'an have been misled by the words aAECOIONCaC in this verse and by his subsequent work of the distribution of grain. They wrongly conclude from these that this post was like the present day posts of a "Treasury Officer" or a "Famine Commissioner" or a "Finance Minister" etc. etc. In fact, it was none of these, for, according to the Qur'an and the Bible and the Talmud, Prophet Joseph had been invested with the full powers and privileges of a ruler. That is why he sat on the throne ( v. 100) and they used the title of malik (king) for him. (v. 72). He himself was grateful to Allah for bestowing the kingdom on him. (v. 101). Above all, Allah Himself testifies to this fact: "Thus We gave power to Joseph in the land, so he had every right to take possession of any piece of it, if he so desired." (v. 56). As regards the Bible, it says, "And Pharaoh said unto Joseph, `Thou shalt be over my house, and according unto thy word shall all my people be ruled: See, I have set thee over all the land of Egypt.... and without thee shall no tnan lift up his hand or foot in all the land of Egypt,' and called Joseph's name Zaphnath-paaneah (saviour of the world)." (Gen. 41: 40-45). And according to the Talmud, when his brothers returned w their father, Prophet Jacob, from Egypt, they said about Prophet Joseph, "The king of Egypt is mighty potentate, over his people he is supreme; upon his word they go out and upon his word they come in; his word governs, and the voice of his master, Pharaoh, is not required."
Another pertinent question is: What was the object for which Prophet Joseph made a proposal for powers in the land? Did he offer his services for the enforcement of the laws of a non-Muslim state? Or did he intend to establish the cultural, moral and political systems of Islam by taking the powers of government in his own hands? As for its answer let us quote the comments on this verse (55) by `Allamah Zamakhshari in his ¦Kashshaf'. He says, "When Prophet Joseph proposed, `Please place all the resources of the country under my trust', he meant to get an opportunity for enforcing the Commandments of Allah and for establishing truth and justice, and to gain that power which is essential for fulfilling the Mission for which the Messengers are sent. He did not make this demand for the love of kingdom or for worldly desires and ambitions. He did this because he knew full well that there was none else who could perform that work.
To be frank, the above question leads to very important and basic issues. These are: Was Joseph a Prophet of Allah or not ? If he was, does the Qur'an put forward such a conception of a Prophet that he himself should (as they allege Prophet Joseph did) offer his services to a system of unbelief to carry on its work on un-Godly principles? Nay, it leads to a more delicate and important question Was he a righteous person or not ? and, if he was, could it ever be expected that he would (according to their interpretation,) practically accept the theory that Sovereignty belongs to the king and not to Allah, whereas in the prison he preached, "Sovereignty belongs to none but Allah (v. 40) ?" for if, as they interpret, he submitted an application for service to the king, it meant that he did so against his own principles which he inculcated while in prison: " . . . . which is better: various gods or the One Omnipotent Allah?"As the king of Egypt was one of the "gods" they had set up, so to offer services to carry on the work of the unIslamic system under the existing un-Islamic law would have been tantamount to acknowledging the king as his Lord. Are they prepared to place Prophet Joseph in that position?
It is an irony that such Muslims as interpret this verse in this way, lower the character of Prophet Joseph. They have evinced the same mentality that the Jews had developed during the period of their degeneration. When they became morally and mentally depraved, they deliberately began to represent their Prophets and saints as people of low character like themselves in order to justify their own degraded characters and to make room for excuses for going still lower. Likewise, when the Muslims came under the sway of non-Muslim governments, they wanted to serve under them, but the teachings of Islam and the patterns of their worthy forefathers stood in their way and they felt ashamed of this. So, in order to pacify their consciences, they sought refuge in this verse and by its misinterpretation thought that that great Prophet had made an application for a post to serve under a non-Muslim under un-lslamic laws. Whereas the Prophet's own life taught the lesson that even a single Muslim could all by himself bring about the Islamic revolution in a whole country by his pure Islamic character, his Faith, intelligence and wisdom and that a true Believer is able to conquer, by the proper use of his moral character, a whole country without any army, ammunition or material provisions.  "




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12.56. Wakadhalika makanna liyuusufafii al-ardi yatabawwao minha haythu yaschaonusiibu birahmatina man naschao walanudiiAAu adschra almuhsiniina

12.56. Thus gave We power to Joseph in the land. He was the owner of it where be pleased. We reach with our mercy whom We will. We lose not the reward of the good. (Pickthall)

12.56. Und derart haben Wir Jusuf Befugnis im Land gegeben, er nimmt sich Wohnstätte davon, wo er will, Wir treffen mit Unserer Barmherzigkeit, wen Wir wollen, und Wir lassen nicht die Belohnung der Guthandelnden verloren gehen. (Ahmad v. Denffer)

12.56. So verliehen Wir Yusuf eine feste Stellung im Land, so daß er sich darin aufhalten konnte, wo immer er wollte. Wir treffen mit Unserer Barmherzigkeit, wen Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Gutes Tuenden nicht verlorengehen. (Bubenheim)

12.56. So haben Wir Joseph Macht im Lande verliehen, und er konnte wohnen wo immer er wollte. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen und enthalten denen, die Gutes tun, ihren Lohn nicht vor. (Azhar)

12.56. Und solcherart festigten WIR (die Stellung von) Yusuf im Lande, dort hält er sich auf, wo er will. WIR lassen Unsere Gnade zuteil werden, wem WIR wollen. Und WIR lassen die Belohnung der Muhsin nicht verloren gehen. (Zaidan)

12.56. So gaben wir dem Joseph Macht im Land, so daß er darin Wohnung nehmen konnte, wo er wollte (yatabauwa'u minhaa haithu yaschaa'u). Wir treffen mit unserer Barmherzigkeit, wen wir wollen, und bringen diejenigen, die tun, was recht ist (al-muhsiniena), nicht um ihren Lohn. (Paret)

12.56. Und so verliehen Wir Yusuf Macht im Lande; er weilte darin, wo immer es ihm gefiel. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. (Rasul)



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12.57. Walaadschru al-akhirati khayrun lilladhiinaamanuu wakanuu yattaquuna

12.57. And the reward of the Hereafter is better, for those who believe and ward of (evil). (Pickthall)

12.57. Und bestimmt ist die Belohnung des Jenseits besser für diejenigen, die glauben und gottesfürchtig sind. (Ahmad v. Denffer)

12.57. Aber der Lohn des Jenseits ist wahrlich besser für diejenigen, die glauben und gottesfürchtig sind. (Bubenheim)

12.57. Der Lohn im Jenseits ist bei weitem besser für die frommen Gläubigen. (Azhar)

12.57. Gewiß, die Belohnung des Jenseits ist besser für diejenigen, die den Iman verinnerlichten und Taqwa gemäß zu handeln pflegten. 1 (Zaidan)

12.57. Aber der Lohn des Jenseits ist für diejenigen, die glauben und gottesfürchtig sind, wahrhaftig besser. (Paret)

12.57. Der Lohn des Jenseits aber ist besser für jene, die glauben und (Allah) fürchten. (Rasul)

Tafsir von Maududi für die Ayaat 56 bis 57

Thus did We give power to Joseph in the land: he had every right to take possession of any piece of it that he desired. ( 48 ) We bestow Our bounty upon anyone We will. We do not let go waste the reward of the righteous people; yet the reward of the life in the Hereafter is much better for those who believed and behaved in a God-fearing manner. ( 49 )

Desc No: 48
This is to show that the whole land of Egypt was under his complete control, as if it belonged to him and he could claim any piece of it as his, and there was no piece of it that could be withheld from him. The early commentators have also made the same comment on this verse. For instance, 'Allamah Ibn Jarir Tabari, on the authority of Ibn Zaid, says that this verse means: "We made Joseph the owner of all those things that were in Egypt, and in this part of the world he could do whatever he liked and wherever he liked for he had been given complete authority over this land. So much so that he could bring Pharaoh under his sway and become his master, if he so desired". He has quoted another thing from Mujahid, who is one of the most learned commentators, to the effect that the King of Egypt had embraced Islam through Prophet Joseph. 

Desc No: 49
This is a warning against a misunderstanding that one might have had from the preceding verse that kingdom and power were the real ultimate rewards for virtue and righteousness, for the best reward that a Believer should desire and strive for will be the one that Allah will bestow upon Believers in the Hereafter.  




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12.58. Wadschaa ikhwatu yuusufa fadakhaluuAAalayhi faAAarafahum wahum lahu munkiruuna

12.58. And Joseph ' s brethren came and presented themselves before him, and he knew them but they knew him not. (Pickthall)

12.58. Und es kamen die Brüder Jusufs, und sie traten bei ihm ein, und er erkannte sie, und sie waren über ihn in Unkenntnis. (Ahmad v. Denffer)

12.58. Und da kamen Yusufs Brüder und traten bei ihm ein. Er erkannte sie, während sie ihn nicht erkannten. (Bubenheim)

12.58. Und die Brüder Josephs kamen und traten zu ihm. Er erkannte sie, sie ihn aber nicht. (Azhar)

12.58. Dann kamen die Brüder von Yusuf und traten zu ihm ein. Er erkannte sie, während sie jedoch ihn nicht erkannten. (Zaidan)

12.58. Und die Brüder Josephs kamen (nach Ägypten, um Proviant zu holen) und traten bei ihm ein. Er erkannte sie, während sie ihn für einen Fremden hielten. (Paret)

12.58. Und es kamen die Brüder Yusufs und traten zu ihm ein; er erkannte sie, sie aber erkannten ihn nicht. (Rasul)



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12.59. Walamma dschahhazahum bidschahazihimqala i/tuunii bi-akhin lakum min abiikum alatarawna annii uufii alkayla waana khayru almunziliina

12.59. And when he provided them with their provision he said: Bring unto me a brother of yours from your father. See ye not that I fill up the measure and I am the best of hosts? (Pickthall)

12.59. Und als er ihnen ihre Ausstattung gegeben hatte, sagte er: "Bringt mir einen Bruder von euch, von eurem Vater. Seht ihr nicht, daß ich das volle Maß gebe, und ich der beste Gastgeber bin? (Ahmad v. Denffer)

12.59. Als er sie nun mit ihrem Bedarf ausgestattet hatte, sagte er: "Bringt mir einen (Halb)bruder von euch väterlicherseits. Seht ihr denn nicht, daß ich volles Maß gebe und daß ich der beste Obdachgeber bin? (Bubenheim)

12.59. Als er sie mit ihrer Zuteilung versorgte, sagte er ihnen: "Bringt mir das nächste Mal euren Bruder väterlicherseits mit! Seht ihr nicht, dass ich gerecht das Maß fülle und die Gäste bestens bewirte? (Azhar)

12.59. Und nachdem er ihnen ihre Bedarfsgüter zur Verfügung stellte, sagte er: „Bringt mir euren Halbbruder väterlicherseits! Seht ihr nicht, dass ich doch vollständige Zumessung erteile, und dass ich der beste Gastgeber bin? (Zaidan)

12.59. Als er ihnen nun ihre Ausstattung (mit Lebensmitteln) gegeben hatte, sagte er: "Bringt mir (das nächste Mal) einen Bruder von euch, (einen) väterlicherseits! Seht ihr nicht, daß ich volles Maß gebe und (meinen Gästen) bestens für Unterkunft sorge? (Paret)

12.59. Und als er sie mit ihrem Bedarf ausgerüstet hatte, da sagte er: "Bringt mir euren Bruder von eures Vaters Seite. Seht ihr nicht, daß ich volles Maß gebe und daß ich der beste Gastgeber bin? (Rasul)



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Tafsir auf englisch:
Ibn Kathir (NEU!) Jalalain ibn Abbas



12.60. Fa-in lam ta/tuunii bihi fala kaylalakum AAindii wala taqrabuuni

12.60. And if ye bring him not unto me, then there shall be no measure for you with me, nor shall ye draw near. (Pickthall)

12.60. Und wenn ihr ihn mir nicht bringt, so gibt es kein Maß für euch bei mir, und ihr nähert euch nicht!" (Ahmad v. Denffer)

12.60. Wenn ihr ihn mir nicht bringt, so bekommt ihr bei mir kein Maß mehr, und ihr sollt nicht in meine Nähe kommen." (Bubenheim)

12.60. Bringt ihr ihn nicht mit, bekommt ihr von mir keine Zuteilung mehr, und ihr dürft nicht zu mir kommen." (Azhar)

12.60. Und solltet ihr ihn mir nicht bringen, so erhaltet ihr bei mir keine Zumessung (mehr) und kommt nicht in meine Nähe!“ (Zaidan)

12.60. Wenn ihr ihn mir nicht bringt, wird euch bei mir nichts (mehr) zugemessen, und ihr werdet nicht mehr bei mir vorgelassen." (Paret)

12.60. Doch wenn ihr ihn mir nicht bringt, dann sollt ihr kein Maß mehr von mir erhalten, noch sollt ihr mir nahe kommen." (Rasul)



51-60 von 111 Ayaat, Seite 6/12

 

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