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38.86. Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Und ich gehöre nicht zu denjenigen, die Unzumutbares auferlegen.

[ Sad:86 ]


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 Kapitel: Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber
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Ansicht der Ahadith 1-12 von 13 Ahadith, Seite 1/2

 

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Kapitel: 33, Nummer: 1
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Qur’an: Allah, der Erhabene, spricht:
„Und senke deinen Fittich (in Barmherzigkeit) auf die Gläubigen." (15:88)

„Und fasse dich in Geduld mit denen, die ihren Herrn morgens und abends anrufen im Trachten nach Seinem Angesicht, und wende deine Augen nicht von ihnen ab, um nach irdischen Verlockungen zu trachten „ (18:28)

„Was darum die Waise angeht, so tue ihr kein Unrecht, und was den Bittenden angeht, so weise ihn nicht ab..." (93:9-10)

„Hast du denjenigen gesehen, der die Religion verleugnet? Er ist derjenige, der das Waisenkind schroff abweist, und auch nicht dazu ermutigt, den Bedürftigen zu speisen." (107:1-3)

Sa'd ibn Abi Waqqas (r) erzählte: Einst saßen wir zu sechst bei dem Propheten (s) (als er einigen Ungläubigen den Islam anbot); da sagten die Ungläubigen zu ihm: „Schicke diese weg, sonst könnten sie wagen, uns zu stören." Jene sechs waren ich selbst, Ibn Mas'ud, ein Mann vom Stamme Hudhail, Bilal und zwei weitere Personen, deren Namen ich nicht kenne. Der Prophet (s) schickte uns ungern fort und fühlte sich darauf nicht sehr wohl. Er dachte nach, und Allah offenbarte ihm: „Und weise nicht diejenigen ab, die vom Morgen bis zum Abend ihren Herrn anrufen, im Wunsch nach Seinem Angesicht. Du bist in keiner Weise verantwortlich für sie und sie sind in keiner Weise verantwortlich für dich. Würdest du sie also abweisen, dann würdest du unrecht tun." (Sure 6:52) (Muslim)


Kapitel: 33, Nummer: 10
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Aischa (r) erzählte: Eine arme Frau stellte mir ihre beiden Töchter vor (und bat mich, ihnen etwas Essen zu geben). Ich gab ihr drei Datteln. Sie gab jedem Mädchen eine und wollte die dritte selbst essen. Die beiden Mädchen baten sie jedoch auch um diese. So teilte sie (die Dattel) in zwei Teile und gab jedem Mädchen einen Teil davon. Ich war sehr von ihrem Tun beeindruckt und erwähnte alles dem Propheten (s) gegenüber. Er sagte: „Allah hat das Paradies für sie vorgesehen," oder „Allah hat sie vom Höllenfeuer befreit." (Muslim)

Kapitel: 33, Nummer: 11
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Abu Schuraih Khuwailid ibn Amai al-Khuza'i (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: „Oh Allah! Du weißt, dass ich die Verletzung der Rechte der beiden Schwachen, der Waisen und der Frauen, für schwere Sünde erkläre und dass ich davor sehr warne." (An-Nasai)

Dies ist ein guter Hadith (hasan)


Kapitel: 33, Nummer: 12
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Mus'ab ibn Sa'd ibn Abi Waqqas (r) erzählte, dass (sein Vater) Sa'd einst dachte, er sei den anderen (einfachen Muslimen) gegenüber (wegen seines hohen Ranges) überlegen. Daraufhin sagte der Prophet (s): „Denkt daran! Nur wegen der Schwachen (unter euch) wird euch geholfen (gegen die Feinde) und ihr werdet versorgt (in eurem Lebensunterhalt)." (Al-Bukhari)

Kapitel: 33, Nummer: 13
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Abud-Darda' Uwaimir (r) überliefert: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen: „Schaut nach meinem Gutdünken bei den Schwachen (indem ihr ihnen immer helft), denn euch wird gewiss ihretwegen (gegen die Feinde) geholfen und ihr werdet (in eurem Lebensunterhalt) versorgt." (Abu Dawud)

Die Überlieferung dieses Hadithes ist sehr gut belegt (isnad dschayid).


Kapitel: 33, Nummer: 2
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Es berichtet Abu Hubaira Aidh ibn Amru al-Muzani (r) - und er war selbst eine der gesegneten Personen, die dem Propheten (s) einst (mit Bai'atur-ridwanuo) *** huldigten - dass Abu Sufyan an den Gefährten Salman, Suhaib und Bilal (r) vorbeiging. Daraufhin sagten sie: „Schade, dass die Schwerter Allahs den Feind Allahs (d.h. Abu Sufyan) nicht hart angepackt hatten." Da sprach Abu Bakr (r) zu ihnen: „Was erlaubt ihr euch, über den Führer und das Oberhaupt der Quraisch so zu sprechen!" Danach ging er zum Propheten (s) und berichtete ihm dieses. Der Prophet (s) sprach zu ihm: „Oh Abu Bakr! Vielleicht hast du diese Menschen gekränkt. Wenn ja, dann hast du auch deinen Herrn gekränkt." Abu Bakr (r) ging zu ihnen zurück und sagte: „Oh Brüder, habe ich euch gekränkt?" Sie antworteten: „Nein, Allah möge dir vergeben, Bruder." (Muslim)

*** Mit der Bai'atur-ridwan huldigten die Muslime dem Propheten (s) auf der Pilgerfahrt im Jahre 6 nach der Hidschra, bevor diese aufgrund des Vertrags von Hudaibiya mit den ungläubigen Mekkanern abgebrochen werden musste.


Kapitel: 33, Nummer: 3
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Sahl ibn Sa'd (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Ich und derjenige, der sich einer Waise annimmt, sind im Paradies so:" Daraufzeigte er seinen gespreizten Zeigefinger und Mittelfinger. (Al- Bukhari)

Kapitel: 33, Nummer: 4
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Ich und einer, der sich einer Waise annimmt, gleich ob er mit ihr verwandt ist oder ihr fremd, werden wie diese (Zeigefinger und Mittelfinger) im Paradies sein."
Der Überlieferer, Malik ibn Anas, hob dazu seinen Zeigefinger und den Mittelfinger, um es zu erläutern. (Muslim)

Kapitel: 33, Nummer: 5
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Es überliefert Abu Huraira (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Derjenige ist kein Bedürftiger, der um ein, zwei Datteln oder ein, zwei Bissen bittet, denn ein echter Bedürftiger bittet nicht darum, trotz seiner Not." (Al-Bukhari und Muslim)

In einer anderen Version bei Al-Bukhari und Muslim heißt es: „Derjenige ist kein Bedürftiger, der bei den Menschen umhergeht um einen oder zwei Bissen, eine oder zwei Datteln zu erbitten. Der wahre Bedürftige jedoch ist derjenige, der nichts hat, und es wurde ihm Sadaqa gegeben, aber er geht nicht, die Leute darum zu bitten."


Kapitel: 33, Nummer: 6
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Abu Huraira (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: „Denjenigen, der für verwitwete Frauen und für Bedürftige sorgt, belohnt Allah wie den Mudschahid, der um Allahs willen kämpft."
Abu Huraira fügte noch hinzu: Ich denke, er hat sogar gesagt: „Dieser gleicht einem stehenden und niemals ermüdeten Betenden und einem, der ununterbrochen fastet, ohne sein Fasten zu brechen." (Al-Bukhari und Muslim)

Kapitel: 33, Nummer: 7
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Abu Huraira (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: „Die übelste Mahlzeit ist das Festessen, zu welchem Manche gerne kommen würden, aber sie werden abgelehnt, und zu dem Andere eingeladen werden, obwohl sie ungern dabei sein möchten; doch müssen sie die Einladung annehmen, da eine Absage als Ungehorsam Allah und Seinem Gesandten gegenüber gilt." (Muslim)

In einer anderen Version bei Al-Bukhari und Muslim heißt es: „Die übelste Mahlzeit ist das Festessen, zu dem Reiche eingeladen werde, und von dem die Armen ausgeschlossen sind."


Kapitel: 33, Nummer: 8
Kapitel:  Freundlichkeit zu Waisen, Mädchen und anderen Schwachen, Armen und Hoffnungslosen, sowie Wohltat und Mitgefühl, Bescheidenheit und Demut ihnen gegenüber

Anas (r) berichtet, dass der Prophet (s) gesagt hat: „Wenn jemand zwei Mädchen aufzieht, von ihrer Kindheit bis zum Reifealter, so werden ich und er am Tage des Gerichts wie diese beiden sein." Und er legte seine beiden Finger zusammen. (Muslim)


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