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16.12. Und Er hat euch die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; und (auch) die Sterne sind durch Seinen Befehl dienstbar gemacht worden. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die begreifen.

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 Kapitel: Hoffnung (auf Allah)
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Ansicht der Ahadith 13-24 von 28 Ahadith, Seite 2/3

 

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Kapitel: 51, Nummer: 20
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es berichtete Abdullah ibn Mas’ud (r): „Ungefähr vierzig von uns waren zusammen mit dem Propheten (s) in einem Zelt, als er uns fragte: „Wäret ihr erfreut, wenn ihr (Muslime) ein Viertel der Anwärter auf das Paradies wäret?" Wir antworteten: „Ja." Dann fragte er: „Wärt ihr glücklich, wenn ihr ein Drittel der Paradiesanwärter wäret?" Wir antworteten: „Ja." Er sagte: „Bei Allah, in Dessen Händen sich die Seele Muhammads befindet, ich hoffe, dass ihr die Hälfte der Anwärter des Paradies sein werdet. Das ist, weil niemand das Paradies betreten wird außer einer muslimischen Seele. *** Ihr seid im Vergleich zu den Ungläubigen wie ein weißes Haar auf der Haut eines schwarzen Stiers oder ein schwarzes Haar auf der Haut eines roten Stiers." (Al-Bukhari und Muslim)

*** Die gläubigen Muslime mögen also jene Hälfte der Anwärter auf das Paradies stellen, der der Eintritt gestattet wird.


Kapitel: 51, Nummer: 21
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Abu Musa al-Asch'ari (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) gesagt hat: „Am Tage des Gerichts wird Allah für jeden Muslim einen Juden oder einen Christen nehmen und sagen: 'Er ist deine Erlösung vom Höllenfeuer.'„

Eine andere Version lautet: „Am Tage des Gerichts werden einige Muslime kommen mit Sünden, aufgehäuft wie Berge, und Allah wird ihnen allen vergeben." (Muslim)

Die Bedeutung dieses Hadithes wird in der Überlieferung von Abu Huraira (r) verdeutlicht, in der es heißt: Der Prophet (s) sagte: „Für jeden von euch gibt es ein Haus im Paradies und ein Haus im Höllenfeuer. Wenn der Gläubige das Paradies betritt, wird ein Ungläubiger sein Nachfolger im Höllenfeuer sein, da er dieses mit seinem Unglauben verdient hat."


Kapitel: 51, Nummer: 22
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es erzählte Ibn Umar (r), dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: „Ein Gläubiger wird seinem Herrn (Allah) am Tage des Gerichts nahe gebracht, und Er wird ihn mit Seiner Gnade bedecken. Er wird ihn nach seinen Sünden fragen: 'Erinnerst du dich an das und das?' Er wird antworten: 'Oh mein Herr, ich erkenne sie.' Dann wird Er sagen: 'Ich verdeckte sie für dich im Dießeits, und heute verzeihe Ich sie dir.' Dann werden ihm seine guten Taten unterbreitet." (Al-Bukhari und Muslim)


Kapitel: 51, Nummer: 23
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es erzählte Abdullah ibn Mas'ud (r), dass ein Mann eine fremde Frau geküsst hatte und zum Propheten (s) kam und seine Schuld eingestand. Zu dieser Zeit offenbarte Allah den Qur’anvers: „Und verrichtet das Gebet an den beiden Enden des Tages und in den ersten Stunden der Nacht. Wahrlich, die guten Taten nehmen die schlechten hinweg. Dies ist eine Ermahnung für solche, die bereit sind, sich ermahnen zu lassen." (Sure 11:114)

Der besagte Mann fragte: „Oh Gesandter Allahs (s), ist dieser Qur’anvers für mich?" Er (s) antwortete: „Für meine ganze Gemeinde (Umma)." (Al-Bukhari und Muslim)


Kapitel: 51, Nummer: 24
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es erzählte Anas (r), dass ein Mann zu dem Propheten (s) kam und sagte: „Oh Gesandter Allahs (s), ich habe ein großes und zu bestrafendes Verbrechen begangen, nun bestrafe mich bitte dafür." Weil Gebetszeit war, betete der Mann mit dem Propheten (s). Nach dem Gebet sagte der Mann wieder zum Propheten (s): „Oh Gesandter Allahs (s), ich habe ein schwerwiegendes Verbrechen begangen, bitte bestrafe mich dafür, wie im Buche Allahs vorgeschrieben." Der Prophet (s) fragte ihn: „Hast du mit uns das Gebet verrichtet?" Er antwortete: „Ja." Der Prophet (s) sagte: „Dann ist dir vergeben." (Al-Bukhari und Muslim)

Die hier erwartete Strafe bezieht sich nicht auf Ehebruch, Alkoholkonsum oder ähnliches, da die Strafen, die bei derartige Verbrechen verhängt werden, nicht durch das Gebet erlöschen. Das in diesem Hadith erwähnte Verbrechen ist eine Sünde, die der Stärkung bedarf.


Kapitel: 51, Nummer: 25
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Ebenfalls von Anas (r) wird überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Allah freut sich über Seinen Diener, der Nahrung zu sich nimmt und Ihn dafür preist und der Wasser trinkt und Ihn dafür preist." (Muslim)


Kapitel: 51, Nummer: 26
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Hadith 0437: ist eine Wiederholung von Hadith Nr. 0016


Kapitel: 51, Nummer: 27
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Abu Nudschaih Amru ibn Abasa as-Salami (r) erzählte folgende Geschichte: Bevor ich den Islam angenommen hatte, war ich schon der Meinung, dass die Menschen in die Irre gegangen sind und keiner wahren Religion folgen. Sie pflegten Götzen anzubeten. Nach einiger Zeit hörte ich von einem Mann aus Mekka, der Neues erzählte. Ich bestieg mein Kamel und begab mich zu ihm. Ich kam zu ihm und stellte fest, dass er sich gerade von den unverschämten Verfolgern aus seinem eigenen Stamme fern hielte. Mit einigem Geschick gelang es mir, ihn in Mekka zu treffen. Ich fragte ihn: „Wer bist du?" Er sagte: „Ich bin ein Prophet." Dann fragte ich: „Was ist ein Prophet?" Er sagte: „Allah, der Erhabene, hat mich gesandt." Ich fragte weiter: „Womit hat Er dich gesandt?" Er sagte: „Er hat mich gesandt, um die Verwandtschaftsbande zu pflegen, die Götzenbilder zu zerstören und zu verkünden, dass Allah ein Einziger ist und dass es nichts Verehrungswürdiges neben Ihm gibt." Ich fragte: „Wer sind deine Gefolgsleute?" Er sagte: „Ein Freier und ein Sklave". Dies waren Abu Bakr und Bilal (r). Ich sagte: „Ich folge dir." Er sagte: „In der gegenwärtigen Lage kannst du das nicht. Siehst du nicht meine momentane Lage und das Verhalten der Leute? Geh zurück zu deinen Leuten, und wenn du hörst, dass mir mein Auftrag gelungen ist, dann komm zu mir." Ich kehrte also zu meinen Leuten zurück, und während ich bei ihnen war siedelte der Prophet (s) nach Medina über. Ich befragte die Leute weiterhin nach ihn, bis einige meiner Leute Medina besuchten. Als sie zurückkehrten, fragte ich sie: „Was macht der Mann, der jüngst nach Medina gekommen ist?" Sie sagten: „Die Leute laufen ihm zu (um seinen Glauben anzunehmen). Obwohl sein eigenes Volk versuchte, ihn zu töten, gelang es ihnen doch nicht." Da begab ich mich nach Medina und zeigte mich dem Propheten (s) und unterbreitete: „Oh Gesandter Allahs (s), erkennst du mich?" Er sagte: „Ja, du bist derjenige, den ich in Mekka traf." Ich sagte: „Oh Gesandter Allahs (s), erzähle mir das, was Allah dich gelehrt hat und was ich nicht weiß. Erzähle mir über das Gebet!" Er sagte: „Verrichte das Morgengebet und höre auf zu beten bis die Sonne hoch steht in Speereslänge, denn zu der Zeit erhebt sie sich zwischen den Hörnern des Teufels, wenn die Ungläubigen sich davor niederwerfen.*** Danach bete, das Gebet wird von den Engeln bezeugt bis der Schatten des Speers der Länge eines Speers gleicht. Dann halte dich wiederum vom Gebet fern, denn das Feuer der Hölle wird zu dieser Zeit mit Brennmaterial versorgt. Wenn der Schatten länger wird, dann bete, und das Gebet wird von den Engeln bezeugt bis zur Zeit des Nachmittagsgebets. Nach dem Nachmittagsgebet halte dich vom Gebet fern, bis die Sonne untergegangen ist, denn sie geht zwischen zwei Teufelshörnern unter und die Ungläubigen werfen sich um diese Zeit davor nieder." Da sagte ich: „Oh Gesandter Allahs (s), bitte erzähle mir von der rituellen Waschung!" Er sagte: „Wenn ein Mensch mit der Waschung beginnt und seinen Mund außpült und seine Nase reinigt, werden die Sünden seines Mundes und seiner Nase weggespült. Wenn er dann sein Gesicht wäscht, wie Allah es befohlen hat, werden die Sünden seines Gesichts mit Wasser durch seinen Bart fortgespült. Dann wäscht er seine Hände bis zum Ellenbogen hinauf, und die Sünden seiner Hände werden mit Wasser durch seine Finger hindurch fortgespült. Dann fährt er mit den nassen Händen über seinen Kopf, und die Sünden seines Kopfes werden über die Enden seiner Haare mit Wasser fortgespült. Dann wäscht er seine Füße bis zu den Knöcheln, und die Sünden seiner Füße werden mit Wasser durch seine Zehen fortgespült. Wenn er dann zum Gebet aufsteht und Allah preist und Ihn verherrlicht und sein Herz Allah ganz hingibt, dann geht er ohne Sünden daraus hervor, so wie am Tag als seine Mutter ihn gebar.
Als Amru ibn Abasa (r) diesen Hadith dem Abu Umama (r), dem Gefährten des Propheten (s), erzählte, sagte dieser zu ihm: „Oh Amru ibn Abasa, sei vorsichtig mit dem, was du an dieser Stelle über das, was der Mann alles erhielt, erzählst." Amru erwiderte: „Oh Abu Umama, ich habe ein hohes Alter erreicht, meine Knochen sind trocken geworden, mein Tod naht, und ich habe es ist nicht nötig, über Allah und Seinen Gesandten (s) Lügen zu erzählen. Wenn ich es nicht vom Propheten (s) einmal, zweimal, dreimal (und er zählte weiter bis siebenmal) gehört hätte, hätte ich es niemals weiter erzählt. Tatsächlich habe ich es noch öfter gehört." (Muslim)

*** Das Gebet zur Zeit des Sonnenhöchststandes ist im Islam ebenso wie das Gebet während des Sonnenauf- und -Untergangs verboten, da dies die Zeitpunkte der Gebete der Sonnenanbeter waren.


Kapitel: 51, Nummer: 28
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es überliefert Abu Musa al-Asch'ari (r), dass der Prophet (s) sagte: „Wenn Allah, der Erhabene, einem Volk Barmherzig ist, lässt Er den Propheten dieses Volkes vor dem Volk sterben und macht Ihn zum Vorboten und Vorbild für das Volk, und wenn Er die Zerstörung eines Volkes bestimmt, bestraft Er es, während sein Prophet noch lebt, und zerstört es zu seinen Lebzeiten, damit der Prophet an der Bestrafung des undankbaren Volkes Gefallen findet, weil es ihn zurückwies und seinen Befehlen nicht gehorchte." (Muslim)


Kapitel: 51, Nummer: 3
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es erzählte Dschabir (r) dass ein Araber vom Lande zum Propheten (s) kam und sagte: „Oh Gesandter Allahs, welche zwei Dinge machen Himmel und Hölle notwendig?" Er antwortete: „Wer stirbt und nichts Allah beigesellt, der wird ins Paradies eintreten, und wer stirbt und Allah etwas beigesellt, der wird ins Höllenfeuer kommen." (Muslim)


Kapitel: 51, Nummer: 4
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Anas (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) eines Tages den Gefährten Mu’adh (r) hinter sich auf sein Reittier sitzen ließ.*** Der Prophet (s) rief ihn: „Oh Mu’adh!" Er antwortete: „Zu deinen Diensten, oh Gesandter Allahs! Mögest du glücklich sein!" Er sagte: „Oh Mu’adh!" Er antwortete: „Zu deinen Diensten, oh Gesandter Allahs! Mögest du glücklich sein!" Er rief (ein drittes Mal): „Oh Mu’adh!" Er antwortete: „Zu deinen Diensten, oh Gesandter Allahs! Mögest du glücklich sein!" Da sagte der Prophet (s): „Jedem der Diener Allahs, der aufrichtig bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad (s) Sein Diener und Gesandter ist, hat Allah das Höllenfeuer verwehrt." Mu'adh (r) sagte: „Oh Gesandter Allahs, soll ich das unter den Leuten verkünden, auf dass sie glücklich sein können?" Er sagte: „Nein, dann würden sie sich darauf verlassen (und nicht mehr beten)." Mu’adh (r) verriet das erst, als er seinen Tod nahen fühlte, weil er fürchtete, dass er daran schuld sei, etwas, das er wusste, für sich behalten zu haben. (Al-Bukhari und Muslim)

*** Vergl. Hadith Nr. 0426


Kapitel: 51, Nummer: 5
Kapitel:  Hoffnung (auf Allah)

Es erzählte entweder Abu Huraira (r) oder Abu Said al- Khudri (r) ***, dass unter den Muslimen in der Schlacht von Tabuk eine Hungersnot ausbrach, und sie fragten den Propheten (s): „Oh Gesandter Allahs (s), wenn du es uns gestattest, schlachten wir unsere Kamele, essen ihr Fleisch und verwenden ihr Fett." Der Prophet (s) erlaubte es ihnen. Darauftrat Umar (r) hervor und warf ein: „Oh Gesandter Allahs (s), wenn das getan wird, werden wir unter Mangel an Lasttieren leiden. Bitte sie statt dessen, den Rest ihrer Vorräte zu bringen, und bete und rufe die Segnungen Allahs herbei, auf dass Er diesem Seinen Segen erteilen möge." Der Prophet (s) stimmte zu und rief, eine lederne Unterlage zu bringen. Diese ließ er ausbreiten und bat die Leute, ihre übriggebliebenen Vorräte zu holen. Sie begannen, ihren Vorrat zu bringen. Einer brachte eine Handvoll Bohnen, ein anderer brachte eine Handvoll Datteln, ein dritter brachte ein Stück Brot, und so wurden auf der Unterlage einige Esswaren gesammelt. Der Prophet (s) betete und erbat Segnungen und sagte dann: „Jetzt nehmt es in eure Behälter!" Jeder füllte seinen Behälter mit Nahrung, bis im ganzen Lager kein einziger leerer Behälter mehr blieb. Alle aßen, bis sie satt waren, und dennoch war etwas übriggeblieben. Der Prophet (s) sagte: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass ich Allahs Gesandter bin. Keinem Diener Allahs, der Ihm mit diesen beiden Versicherungen gegenübersteht und aufrichtig daran glaubt, wird das Paradies verweigert." (Muslim)

*** Der Erzähler ist nicht ganz sicher, welchem der beiden diese Überlieferung zugeschrieben werden kann. Imam An-Nawawi hält diese Tatsache nicht für entscheidend für den Wahrheitsgehalt dieser Überlieferung, da beide vertrauenswürdige Personen waren.



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